KAoA kompakt

Im Rahmen von KAoA-kompakt werden die folgenden Standardelemente zur Berufsorientierung innerhalb eines Schulhalbjahres angeboten:

  • Potenzialanalyse (zweitägig) bzw. komPASS³ (dreitägig)
  • trägergestützte Berufsfelderkundungen (dreitägig)
  • Praxiskurs (dreitägig)
  • Portfolioinstrument (Jobmappe NRW)

Zielgruppe

  • Neu Zugewanderte, die sich nach vorherigem Besuch einer Sprachfördergruppe oder Erhalt von Sprachförderung in sonstiger Form in der Jahrgangsstufe 10 befinden und noch keine Erstberufsorientierung erhalten haben
  • Neu Zugewanderte, die gemäß § 38 SchuIG der Schulpflicht in der Sekundarstufe II unterliegen und noch nicht über die erforderlichen deutschen Sprachkenntnisse für die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht in einer Regelklasse in Bildungsgängen der Berufskollegs verfügen und deshalb in einer Internationalen Förderklasse beschult werden und noch keine Erstberufsorientierung durchlaufen haben
  • Jugendliche in Jahrgangsstufe 10, die aufgrund eines Wohnortwechsels oder eines Wechsels aus einer Nicht-KAoA-Schule an eine KAoA-Schule bisher keine Erstberufsorientierung erhalten haben

„KAoA-kompakt“ wird nur an Schulen umgesetzt, die entsprechend des stufenförmigen Aufbaus von KAoA zum Zeitpunkt der Durchführung von „KAoA-kompakt“ mit der Jahrgangsstufe 10 an KAoA teilnehmen

Pilotprojekt kompass³

Im Wege einer modellhaften Erprobung wurde an einzelnen Berufskollegs das Standardelement Potenzialanalyse für die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler in Internationalen Förderklassen durch das Kompetenzfeststellungsverfahren „komPASS³“ ersetzt. In der Region Bonn/Rhein-Sieg hat im Schuljahr 2016/17 ausschließlich das Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg an dem Modellprojekt teilgenommen. KomPASS³ arbeitet mit Standardisierten Testverfahren (viele davon computer- bzw. tablettgestützt) und Gruppenübungen. Im Gegensatz zur Potenzialanalyse wird komPASS³ über drei Tage durchgeführt, am letzten Tag wird mit den SuS ein sehr umfangreicher Fahrplan zu Erreichung ihrer Ziele in naher Zukunft (Ausbildung, Spracherwerb, etc.) ausgearbeitet. Anschließend sollen, wie nach der Potenzialanalyse in „KAoA-kompakt“ vorgesehen, trägergestützte Berufsfelderkundungen - dreitägig - und ein trägergestützter Praxiskurs - dreitägig - erfolgen.
Perspektivisch soll das Verfahren ohne Beteiligung eines Bildungsträgers durchgeführt werden können. Dazu haben Lehrkräfte bei den Durchführungen hospitiert und Fortbildungen besucht.

Junge Geflüchtete - Übersicht über zentrale Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.), erarbeitete gemeinsam mit den Partnern im Ausbildungskonsens NRW eine Arbeitshilfe "Junge Geflüchtete - Übersicht über zentrale Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt". Diese Übersicht wird regelmäßig überarbeitet und gibt einen Überblick über landesweite Angebote und Maßnahmen für junge Geflüchtete. Sie finden die Übersicht, stets aktuell, HIER.

Da es sich um eine Landesübersicht handelt, kann es sein, dass nicht alle dargestellten Programme und Maßnahmen in der Bildungsregion Bonn/Rhein-Sieg umgesetzt werden. Hierzu empfiehlt sich die Kontaktaufnahme zu den bekannten Beratungsstellen für junge Migrantinnen und Migranten, die sie HIER finden oder ein Blick auf das Integrationsportal des Kommunalen Integrationszentrums Rhein-Sieg.

Ansprechpartner/innen

Julia Kropp

Regionales Bildungsbüro - Kommunale Koordinierung

Sankt Augustiner Str. 86
Bonn, Nordrhein-Westfalen, 53225 Deutschland

0228 / 77 -4336

Tim Bayer

Regionales Bildungsbüro – Kommunale Koordinierung

Kaiser-Wilhelm-Platz 1
Siegburg, Nordrhein-Westfalen, 53721 Deutschland

02241 / 13 -2772